| Die Geschichte des
Marie-Curie-Gymnasiums
Im Jahre 1916 wurden die 1866 gegründete "Höhere katholische
Töchterschule" und die 1881 gegründete "Private evangelische
Töchterschule" in einem "Städtischen paritätischen Lyceum"
vereinigt. Im Mai 1949 wurde der Grundstein für das "Mädchengymnasium"
an der Görresstraße gelegt, 1953 das neue Gebäude eingeweiht
. Neben dem neusprachlichen Bereich entstanden später die "Frauenoberschule"
und ein sozialwissenschaftlicher Zweig im jetzigen Altbau.
|
E r i n n e r u n gan die jüdischen Schülerinnen,die zur Zeit des Nationalsozialismus die Vorgängerschule des Marie-Curie-Gymnasiums, nämlich das damalige Städtische Oberlyzeum bzw. - wie es ab 1939 hieß - die Städtische Oberschule für Mädchen, besuchten und die Schule in den 30er Jahren entweder auf eigenen Wunsch hin oder letztlich gezwungenermaßen verließen: Über etliche dieser Schülerinnen, vor allem über ihren Verbleib nach Verlassen der Schule und ihr zum größten Teil tragisches Lebensende, konnten durch Nachforschungen von Geschichtslehrern des MCG im Laufe der letzten Jahre einige Informationen zusammengetragen werden.
|