Die Geschichte des Marie-Curie-Gymnasiums

Im Jahre 1916 wurden die 1866 gegründete "Höhere katholische Töchterschule" und die 1881 gegründete "Private evangelische Töchterschule" in einem "Städtischen paritätischen Lyceum" vereinigt. Im Mai 1949 wurde der Grundstein für das "Mädchengymnasium" an der Görresstraße gelegt, 1953 das neue Gebäude eingeweiht . Neben dem neusprachlichen Bereich entstanden später die "Frauenoberschule" und ein sozialwissenschaftlicher Zweig im jetzigen Altbau.
Bis zum Jahre 1975 wurden an der Schule nur Mädchen unterrichtet. Mit der Aufnahme der ersten Jungen im Jahre 1975 ist die Namensgebung "Marie-Curie-Gymnasium" verbunden. 1991 feierten wir unser 75-jähriges Schuljubiläum. Heute hat das MCG ca. 890 Schüler und Schülerinnen und 55 Lehrkräfte.

Erschienen

Barbara Burghardt

"Die Ursprünge des Marie-Curie-Gymnasiums"

E r i n n e r u n g

an die jüdischen Schülerinnen,

die zur Zeit des Nationalsozialismus die Vorgängerschule des Marie-Curie-Gymnasiums, nämlich das damalige Städtische Oberlyzeum bzw. - wie es ab 1939 hieß - die Städtische Oberschule für Mädchen, besuchten und die Schule in den 30er Jahren entweder auf eigenen Wunsch hin oder letztlich gezwungenermaßen verließen:

Über etliche dieser Schülerinnen, vor allem über ihren Verbleib nach Verlassen der Schule und ihr zum größten Teil tragisches Lebensende, konnten durch Nachforschungen von Geschichtslehrern des MCG im Laufe der letzten Jahre einige Informationen zusammengetragen werden.

Frankenberg, Irene

Glinert, Fanny

Gottlieb, Margot

Heimberg, Herta

Hirsch, Ruth (geb. 1915)

Hirsch, Ruth (geb. 1924)

Isacson, Anneliese

Isacson, Gertrud

Katz, Ilse

Lilienfeld, Ruth Sophie

Löbenstein, Helga

Mannsbach, Doris

Markus, Anneliese

Markus, Erna

Michel, Amalie

Pinkus, Else

Rhee, Anita

Rhee, Ursula

Scheffer, Jette

Tepper, Ruth

Winter, Wilhelmine